Besser blitzen - mit Reflektionskarte!

 

Externe Blitzgeräte oder auch Aufsteckblitze sind vielseitig einsetzbar - und auf jeden Fall besser als der kamerainterne Blitz.

Es gibt jede Menge Zubehör für Blitzgeräte von den verschiedensten Anbietern zu kaufen, mal mehr mal weniger günstig. Aber letztendlich haben sie alle denselben Zweck, nämlich das Licht weicher zu machen und nicht so harte Schatten zu erzeugen.

 

Generell unterscheidet man in der Fotografie zwischen direktem und indirektem Licht. Direkt bedeutet, wir richten den Blitz wirklich direkt auf das zu fotografierende Objekt oder Model. Die Schatten sind hart. Indirekt bedeutet, dass wir den Blitz auf eine größere Fläche richten, die dann das Licht reflektiert. Zum Beispiel auf eine weiße Wand oder einen Reflektor. Die Schatten sind weich.

 

Direktes Licht (harte Schatten)
Direktes Licht (harte Schatten)
Indirektes Licht (weiche Schatten)
Indirektes Licht (weiche Schatten)

Natürlich können in manchen Situationen harte Schatten richtig cool aussehen. In der Portraitfotografie ist ein weiches Licht jedoch meist vorteilhafter. Denn während bei hartem Licht jede Hautunreinheit sichtbar wird, kaschiert weiches Licht den ein oder anderen Makel. Und mal ehrlich: Wie viele Leute haben schon makellose Haut? (Herzlichen Glückwunsch, falls du eine der wenigen Personen bist!)

 

Ich habe mich jedenfalls vor einigen Jahren gefragt: Kann man solch einen Blitzreflektor nicht auch einfach selber basteln? Und die Antwort ist: Ja, man kann! Es ist super easy und innerhalb von wenigen Minuten gemacht. Auch heute noch nutze ich in vielen Situationen meine selbst gebastelte Reflektionskarte. Wie's geht, zeige ich dir im Video. Viel Spaß!

 

Du brauchst folgende Materialien:

  • Schere
  • Breites Gummiband in einer Farbe deiner Wahl
  • Farblich passendes Garn
  • Nadel
  • Pappe (nicht zu dick)
  • Weißes Papier (ca. 160g/m²)
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Cuttermesser
  • Lineal